Druckerei Möhnen

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Unsere Zukunft ist auf fünfzig Jahre Vergangenheit gebaut 1958 -2008

DaDruckermaschines Geräusch der Druckmaschinen ist verstummt. Es ist Feierabend. Das Licht der Lampe fällt auf alte Papiere und Fotos, die auf dem Schreibtisch liegen. Meine Tochter und ich versuchen sie nach dem Datum zu ordnen.

Es sind Dokumente der Vergangenheit unserer Firma, mit denen wir uns heute Abend beschäftigen. Vor uns im Halbdunkel können wir gerade noch das Bild des Mannes sehen, der uns veranlasst hat, die Akten hervorzuholen. Es ist Philipp Möhnen, Vater, Großvater und Gründer unserer Firma. Philipp Möhnen

Was an Papieren vor uns liegt kann man kaum als Archiv bezeichnen. Es sind Bruchstücke einer 50-jährigen Geschichte, die wir gemeinsam versuchen, anhand einzelner Urkunden nachzuvollziehen.

Das älteste Dokument das wir besitzen, ist ein Foto aus dem Lehrbetrieb, dem Herausgeber des „Cochemer Kreis-Anzeiger", wo Philipp Möhnen von 1924-1928 das Schriftsetzerhandwerk erlernt hatte und dort bis zum Jahre 1949, unterbrochen durch die Kriegszeiten, arbeitet.

Cochemer Kreis-Anzeiger

48-jährig und voller Tatendrang gründete er am 1. Juni 1958 in der Endertstraße 15 seine eigene Buchdruckerei.

historie05Dort begann für mich am 1. Oktober 1959 mit der Schriftsetzerlehre der Ernst des Lebens.

Über die Sorgen und Mühen des Inhabers, über das Auf und Ab der kleinen Druckerei in den Anfangsjahren, bestehen, soweit wir es ersehen können, keine nennenswerten Aufzeichnungen. Wer hätte damals schon daran denken sollen, für die Nachwelt Notizen zu machen.

Aber aus meinen Erinnerungen und aus Familienerzählungen wissen wir, dass aus dem anfänglichen bescheidenen Betrieb im Laufe weniger Jahre eine für damalige Verhältnisse ansehnliche Druckerei entstand, mit Maschinen, die der Gründer nach und nach anschaffte.

Aus der kleinen Druckerei erwuchHelmut Möhnens ein richtiges Familienunternehmen.

Und es war so erfolgreich, dass es im Jahre 1972 in ein eigenes Gebäude umziehen konnte. Was das für ihn bedeutet haben mag, können wir uns lebhaft vorstellen. Er konnte mit Fug und Recht darauf stolz sein, was er in ca 20 Jahren geschaffen hatte.

Am 1. August 1987 begann unsere Tochter Sabine die Lehre als Druckformherstellerin und krönte den Abschluss der beruflichen Bildung mit dem Meisterbrief. Die 3. Generation macht sich bereit.

Es ist spät geworden. Wir ordnen die restlichen, verstreut liegenden Unterlagen. Sie haben uns geholfen, in Gedanken 50 Jahre zu durchlaufen. Eine lange Zeit, die hier auf wenige Zeilen verdichtet wurde.

historie0750 Jahre sind aber auch wieder eine kurze Zeit, wenn man daran denkt, wie rasch die Jahre vorbei gehen. Wie schnell folgen die Generationen aufeinander, eingebunden in die Bewältigung der täglichen Arbeit. Jede Generation hat die Stafette ihrer Leistung und ihres Erfolges nur eine Zeit lang in der Hand und reicht sie weiter an die nächste Generation.

So kommt auch in absehbareDurckerei Arbeitsmittel r Zeit die Stunde, wo ich daran denken muss, die Generationen-Stafette an meine Nachfolgerin zu übergeben. Sie arbeitet schon viele Jahre im Unternehmen, ist durch Schule und Praxis gut ausgebildet und darauf vorbereitet, unsere Firma in eine neue Zeit zu führen, in eine Zeit, die von Elektronik und totaler Kommunikation geprägt sein wird.

Die Fundamente sind fest, die unser Firmengründer gelegt hat und auf denen ich das Unternehmen weiter aufgebaut habe. Die Kommenden müssen es nun in diesem Sinne in die Zukunft führen.

 

verfasst von Helmut Möhnen anlässlich der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen

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